Das Bundesland Oberösterreich ist der österreichische Vorreiter im Bereich der Wärmegewinnung aus Holz. Alleine in Oberösterreich werden pro Jahr ca. 2.500 neue Pellets-, Hackgut- und Scheitholz-Heizungen installiert. Das entspricht einem gesamten Investitionsvolumen von rund 38 Millionen Euro. Deshalb werden im OÖ Landesbudget 2016 fünf Millionen Euro für die Förderung von umweltfreundlichen Biomasse-Heizungen bereitgestellt.

Mit einem neuen Förderschema und einer vereinfachten Förderabwicklung werden neue Maßstäbe gesetzt. Bei einer vollständigen Umstellung von fossilen Energieträgern, wie beispielsweise Öl, Gas und Kohle, auf umweltfreundliche Holzpellets, werden neue Pelletsheizungen im privaten Bereich mit bis zu 2.800 Euro gefördert. Außerdem wird die Erneuerung von Heizungen nach einer Betriebsdauer von mindestens 10 Jahren auch wie eine Neuanlage mit öffentlichen Finanzmitteln unterstützt. Somit steigt bei Sanierern die Förderung bei Pelletsheizungen auf bis zu 2.300 Euro.

Vorausgesetzt wird eine Mindestinvestition von 4.400 Euro netto. Die Höhe der Förderung ist mit maximal 50 Prozent der Investitionskosten begrenzt.

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Quelle: “Der Bauer”, Printausgabe vom 27.01.2016, Seite 14